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Datenschutz und GPS-Tracking – was muss ich beachten?

GPS-Tracking ist ein kraftvolles Tool, aber auch ein potenzielles Risiko für den Datenschutz. Wir gehen der Frage nach, ob GPS-Tracking legal ist.



1. Wie funktioniert ein GPS-Tracker?


Ein GPS-Tracker ist ein kleines Gerät, das mit Hilfe von Satelliten orten kann. Die Abkürzung GPS steht für „Global Positioning System“. Dieses System wurde ursprünglich vom US-Verteidigungsministerium entwickelt und in den 90er Jahren auch für zivile Zwecke freigegeben.


Das Gerät funktioniert nach dem Trilaterationsprinzip. Dabei handelt es sich um einen Ortungsalgorithmus, der auf dem Empfang von Funksignalen basiert. Die Signale werden von Satelliten ausgestrahlt und vom GPS-Tracker empfangen. Aufgrund der Laufzeitdifferenz der Signale kann die Position des Gegenstandes berechnet werden, an dem sich der GPS-Tracker befindet.


Mittlerweile gibt es GPS-Tracker in vielen verschiedenen Ausführungen und Preisklassen. Die meisten GPS-Tracker sind so klein, dass man sie problemlos in der Tasche oder am Gürtel tragen kann. Es gibt aber auch Modelle, die man an Autos befestigen oder die speziell für Hunde oder Katzen entwickelt wurden. Der Vorteil eines GPS-Trackers ist, dass man sein Hab und Gut immer im Blick hat. Das kann besonders nützlich sein, wenn man oft unterwegs ist oder sich in unbekannten Gegenden aufhält.



2. GPS-Tracking und Datenschutz


Der Einsatz von GPS-Trackern ist ein kontroverses Thema, das oft mit Datenschutzproblemen in Verbindung gebracht wird. Viele Menschen sind besorgt, dass die Geräte ihre Bewegungen verfolgen und so ihre Privatsphäre verletzen können.


Diese Bedenken sind nicht ganz unbegründet. GPS-Tracker speichern tatsächlich Informationen über die Bewegungen ihrer Nutzer. Diese Daten können dann von Dritten eingesehen und ausgewertet werden, zum Beispiel von Arbeitgebern oder Behörden.


Allerdings gibt es auch viele positive Aspekte des Einsatzes von GPS-Trackern. Die Geräte können beispielsweise helfen, die Sicherheit von Fahrzeugen und Fahrern zu erhöhen, indem sie deren Aufenthaltsort jederzeit nachverfolgen können und bei bestimmten Situationen Alarme auslösen. Dies wird oft bei Geld- und Werttransporten genutzt.


Auch für Eltern können GPS-Tracker nützlich sein, da sie so immer wissen, wo sich ihre Kinder aufhalten.


Letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er einen GPS-Tracker nutzen möchte oder nicht. Wer datenschutzbewusst ist und seine Privatsphäre schützen möchte, sollte allerdings bedenken, dass die Geräte einige Risiken mit sich bringen.


Wer sich für einen GPS-Tracker entscheidet, sollte bei der Anschaffung darauf achten, dass der Anbieter die Daten nach deutschem Datenschutzstandard verarbeitet und jeglichen Maßnahmen zur personenbezogenen Werbung widersprechen.


Wichtig: Wenn der Tracker zur Überwachung von Personen dient, so müssen diese im Vorhinein über den Einsatz des GPS-Trackers in Kenntnis gesetzt werden. Nur so kann ein rechtmäßiger Einsatz des GPS-Trackers sichergestellt werden.



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